MauritiusBezauberndes, tropisches, saftig grünes und Kulturell vielfältiges Fleckchen Erde im indischen Ozean. Vom Strand zum Regenwald ist es nur eine Stunde, bunte Hindu-Tempel zieren die Landschaft, nur wenige Minuten entfernt von christlichen Wallfahrtsstätten. Traumhafte, in die Natur eingebettete 5* Hotelanlagen für Ruhesuchende und quirliges Treiben in der Hauptstadt Port Louis.Nicht umsonst wird Mauritius, auch Diamant des indischen Ozeans genannt. Schöne weiße Strände, freundliche Menschen und abwechslungsreiche Landschaften, prägen das Bild der Insel. Die opulenten Freizeitangebote außerhalb der Hotelanlagen laden zu Besichtigungstouren, ausgedehnten Spaziergängen und sportlichen Aktivitäten ein.Beste ReisezeitVorweg, es kommt ganz darauf an, was man sucht. Grundsätzlich gilt: „Frage 5 Leute nach der besten Reisezeit, rechne mit 5 verschiedenen Antworten.“ Die beliebteste und auch regenärmste Zeit, sind die Monate Oktober und November.Von Ende Dezember bis März herrscht der Monsun, mit starken Regenfällen.Klimatabelle Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.Max. Temp.3130 30 29 27 25 24 25 26 27 29 30Min. Temp.2222 22 21 19 18 17 16 17 18 20 22Sonnenstd.88 7 8 7 7 7 8 8 9 9 9Regentage1415 18 16 15 11 13 13 9 8 7 13Wassertemp.2627 27 27 26 24 23 23 23 24 24 25RegionenDie Insel lässt sich in 4 Regionen aufteilen. Den Norden, den Westen, den Südwesten und den Osten.Norden:Dies ist der Teil der Insel, welcher am besten auf Urlauber eingestellt ist. Hier befindet sich die Hauptstadt von Mauritius – „Port Louis“. Der Regenärmste Teil der Insel, hat sogar ein Nachtleben zu bieten.Sehenswertes im Norden: -) Das Zentrum des Tourismus „ Grand Baie“-) Die Hauptstadt „Port Louis“-) Die Provinzstadt „Pample-Mousses“Westen:Ballungszentren mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, Surfspots und vielfältiger Natur. All das und noch mehr hat der Westen zu bieten.Sehenswertes im Westen:-) „Curepipe“ – ist die zweitgrößte Stadt der Insel. -) „Floréal“ – eleganter Vorort von „Curepipe“. Hier wohnt der Geldadel von Mauritius in schönen Kolonialvillen.-) Erloschener Krater „Trou aux Cerfs“-) „Flic en Flac“ – der lange Strand zählt zu den schönsten der Insel. In diesem Bereich befinden sich die meisten Hotelanlagen mit vielen mehrstöckigen Neubauten.Osten:Weniger erschlossen und ärmer als der Rest der Insel. Die Dörfer im Osten sind klein und unscheinbar, immer weht eine leichte Brise, was den Osten zu einem Paradies für Windsurfer macht. Sehenswertes im Osten:-) „Flacq“ – kleines Provinzstädtchen im Landesinneren.-) „Mahébourg“ – verschlafene Provinzstadt mit einem Museum, einer Kathedrale und einem Tamilentempel.-) „Le Val“ – kleiner Naturpark und einem kleinen Zoo, 12 km nordwestlich von Mahébourg.-) „Ile aux Cerfs“ – beliebteste Badeinsel von Mauritius.Südwesten:Der Südwesten ist eine sehr naturbelassene Region. So muss die Insel vor der Besiedlung ausgesehen haben. Dschungel, riesige Nationalparks, Wasserfälle und die niederschlagsreichste Gegend auf Mauritius. Sehenswertes im Südwesten:-) „Chamarel“ – kreolisches Dorf eingebettet in Zuckerrohrplantagen.-) „Le Chamarel“ – Restaurant mit unbeschreiblicher Aussicht und kreolischen Spezialitäten.-) „Black River Gorges Nationalpark“ – unberührte Natur die man gesehen haben muss.-) „Grand Bassin“ – erloschener Vulkankrater.-) „Le Morne Brabant“ – malerischer Berg mit einer tragischen Geschichte. Im 19 Jahrhundert hatten flüchtende Sklaven die Hänge des Berges als Versteck genutzt. Als die Engländer, nach der französischen Herrschaft, die Sklaverei abgeschafft hatten, wollten sie den Menschen von ihrer gewonnen Freiheit berichten. Die Sklaven glaubten sich entdeckt und stürzten sich aus Verzweiflung in den Tod.-) Zuckermühle von „Bel Ombre“ – eine der letzten betriebenen Mühlen auf der Insel.AnreiseWieder entschieden wir uns für die Fluglinie „Emirates“, da wir im Jahr 2005 bereits gute Erfahrungen gemacht hatten. (siehe Malediven Bericht)Wir mussten aber die Erfahrung machen, dass sich mit den Jahren doch einiges verändert hatte. In den Flugzeugen ist nun pro Reihe, mind. ein Sitz mehr vorhanden, was unsere Bewegungsfreiheit doch stark einschränkte. Bei einem mehrstündigen Flug ist das nicht besonders angenehm, aber mit dem Ziel vor Augen, in ein paar Stunden am weißen Sandstrand spazieren zu können, war es auszuhalten.Dubai International Airport besteht nun aus 2 Komplexen. Es wurde ein weiterer Terminal errichtet, der nur für Maschinen der „Emirates“ gedacht ist. Optisch durchaus ansprechend und sehr weitläufig. Es gibt zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Bars und Restaurants (auch für Raucher).Nach 5 Stunden Aufenthalt in Dubai, ging es für uns weiter mit einem 7 Stündigen Flug nach Mauritius – „Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport of Mauritius“Unser Reisebüro reservierte für uns, bei der Buchung einen privaten Transfer vom Flughafen zu unserem Hotel. Dies ist auf Mauritius üblich, da es kaum große Reisebusse und Massentransfers gibt.Wir wurden nach der Landung, von unserer Reiseleitung zu einem Minibus geführt, welchen wir mit einem zweiten Pärchen teilten. Während der einstündigen Fahrt wurden uns von einer netten deutschsprachigen Reiseführerin, einige interessante Dinge über die Insel und ihre Einwohner erzählt. HotelNachdem wir unsere Flitterwochen auf den Malediven verbracht hatten, war nun Mauritius unser nächstes Fernreiseziel. Das richtige Hotel zu finden ist schwer, da das Angebot sehr groß ist. Das schmökern in diversen Reisekatalogen macht zwar viel Freude, hat aber nicht wesentlich zu unserer Entscheidung beigetragen. Erst nach stundenlanger Recherche im Internet konnten wir uns zu einer Entscheidung durchringen.Dann war für uns klar: „Les Pavillon Mauritius“ wir kommen!Das „Les Pavillion“ gehört zu den „Naiade Resorts“, einer 5* Hotelkette, verstreut auf diverse Inseln im Indischen Ozean.Das Hotel liegt im Südwesten der Insel, direkt am Fuß des Berges „Le Morne“ und wurde im Jahr 2008 komplett saniert. Wir waren restlos begeistert und haben unsere Entscheidung nicht bereut. Das äußerst freundliche Personal hat uns sehr nett empfangen und kurz nach den Check-In Formalitäten, konnten wir auch schon unser Zimmer beziehen. Zu unserer Freude und Überraschung erhielten wir ein Upgrade. Statt des gebuchten „Deluxe Zimmers“, duften wir eine „Prestige Junior Suite“ beziehen. Sämtliche Zimmer sind sehr geschmackvoll und auch gemütlich eingerichtet, aber die „Prestige Junior Suite“ bietet einen besonderen Luxus. Uns trennten nur wenige Schritte zum Strand und die Außendusche war ein besonderes Highlight. Zimmerkategorien im Überblick:Superior Rooms Deluxe RoomsJunior SuitesOcean Junior SuitesPrestige Junior SuitesStrand/Unterwasser:Schöner Sandstrand, immer sehr sauber und gut gepflegt. Das „Les Pavillon“ bietet einen Beach-Service. Getränke und Essen werden einem direkt zu seiner Strandliege gebracht.Der Strand ist sehr weitläufig, es war daher nicht notwendig eine Liege zu reservieren. Ein Plätzchen fand sich immer. Da der Mensch aber nun mal ein Gewohnheitstier ist, gab es Hotelgäste die bereits morgens, die angestammte Strandliege reservierten. Täglich wurden vom Personal, bereits vor dem Frühstück, sämtliche Liegen gesäubert und mit frischen Strandtüchern versehen. Tagsüber wurden uns kostenlos, wunderbar duftende Erfrischungshandtücher, Minipizzen und Fruchtspieße gereicht. Hin und wieder kam ein netter Kellner, für ein bisschen „Smalltalk“ vorbei und putzte nebenbei, die von der Sonnenmilch verschmierten Sonnenbrillen.Trinkgeld wird in der Regel mit dem Unterschreiben der Rechnung, nach einer erhaltenen Bestellung gegeben, aber nicht vorausgesetzt. Strandverkäufer sind auf Mauritius durchaus üblich, jedoch alles andere als aufdringlich. Wir wurden einmal höflich gefragt ob wir Interesse hätten, nachdem wir abgelehnt hatten, konzentrierte sich der Verkäufer auf interessierte Gäste. Da Mauritius im Indischen Ozean liegt, hatten wir uns von der Unterwasserwelt mehr erwartet und waren leider etwas enttäuscht. Das Hotel liegt in einer Lagune. Einige Meter von Strand entfernt, liegt das vorgelagerte Riff, an dem sich die Wellen brechen. In der Lagune war das Wasser sehr ruhig und daher ideal zum Schnorcheln, nur leider gab es nicht viel zu sehen. Vom Hotel wird täglich eine kostenlose Fahrt mit einem Glasbodenboot angeboten (Anmeldung erforderlich). Damit fuhren wir wenige Kilometer die Lagune entlang zu einem anderen Schnorchel-Spot. Auch an dieser Stelle bot die Unterwasserwelt nicht das Erwartete. Gezeichnet von unachtsamen Touristen und an der Natur desinteressierten Einheimischen, hat die Unterwasserwelt von Mauritius einiges eingebüßt und hat kaum die Möglichkeit sich zu erholen.Essen/Trinken/Service:Das offene und ansprechende Restaurant des Hotels verfügt über einen Raucher- und Nicht Raucher Bereich. Beim Betreten des Restaurants wurden wir von einem netten Kellner empfangen. Nach dem die Raucher-Frage geklärt war wurden wir zu einem freien Tisch geführt. Sofort wurde die Bestellung der Getränke aufgenommen. Das Buffet war nicht besonders groß, aber die Speisen vielfältig und hochwertig. 3x pro Woche gab es anstatt des Buffets, ein á la Carte Dinner. Wir konnten aus 3 Menüs auswählen, es sollte demnach für jeden etwas dabei sein.Den Service empfanden wir als sehr gut. Wir wurden schnell und freundlich bedient. Morgens zum Frühstück war das Personal meist unterbesetzt. Daher konnte es zu der einen oder anderen längeren Wartezeit kommen. Was sich für uns aber nicht als Problem darstellte. Ab 08:00 war auch wieder verstärkt Personal vorhanden und alles verlief Reibungslos. Das Frühstücksbuffet lies keine Wünsche offen und wurde ebenfalls ständig frisch zubereitet. WICHTIG: Für Männer – abends lange Hosen und geschlossene Schuhe – PFLICHT!Freizeit und Sport:Über das Hotel oder die jeweilige Reiseleitung können zahlreiche organisierte Touren gebucht werden. Selbstverständlich, kann die Insel auch auf eigene Faust erkundet werden. Für einen Pauschalbetrag (ca. 60-70 Euro) kann man ein Taxi, für mehrere Stunden mieten. Der Taxifahrer fungiert gleichzeitig als Reiseführer und erklärt sehr routiniert, einiges über Land und Leute.Zwischen Rezeption und Bar befindet sich der Internetbereich. Das Hotel stellt 4 Laptops zur Verfügung, um den daheimgebliebenen Bericht erstatten zu können. Dieser Bereich verfügt aber auch über WLAN, wer möchte kann also seinen eigenen Laptop mitbringen.Außer Schnorcheln und Tauchen bietet das Hotel und die nähere Umgebung, zahlreiche weitere Sportmöglichkeiten: Tennis, Golf, Bootsfahrten, Wasserski, Windsurfen, Kajak fahren, Yoga, Tai Chi und einen Fahrradverleih.Das Hoteleigene SPA lädt zum Relaxen ein.Das „Les Pavillon“ liegt relativ abgelegen. Ein aufregendes Nachtleben gibt es hier nicht. Wer also Ruhe sucht und die Hotelbar ausreichend findet, ist in diesem Hotel genau richtig.Wissenswertes und TippsLand & LeuteLage: Südliches Afrika, Insel im Indischen Ozean, östlich von Madagaskar. Unabhängig seit 1968.Klima: TropischUmwelt: Probleme durch Wasserverschmutzung, Zerstörung der Korallenriffe durch Fischerboote und Tourismus.Ethnische Gruppen: Indo-Mauritier 68% (indischer Abstammung), Kreolen 27%, Sino-Mauritier 3% (chinesischer Abstammung), Franko-Mauritier 2%Religionen: Hindus 52%, Christen 28.3% (Römisch-Katholisch 26%, Protestanten 2.3%), Moslems 16.6%, andere 3.1%Sprache: Englisch (offizielle Landessprache), Kreol, Französisch, Hindi, Urdu, Hakka, BojpooriRegierung: Parlamentarische DemokratieWährung: Mauritianische Rupie, das Währungskürzel ist MUR. Es wird empfohlen erst am Flughafen Geld zu wechseln.Hauptstadt: Port LouisLandwirtschaft/Export: Zuckerrohr, Rum, Ananas, TeeWahrzeichen: Blaue Mauritius (Briefmarke), Dodo (ausgestorbener Vogel)AllgemeinesImpfungen: Für Mauritius sind keine Impfungen vorgeschrieben. Vor der Abreise sollte man sich jedoch beim zuständigen Tropeninstitut informieren.Zoll: Das Ausführen von Muscheln, Korallen, Kokosnüssen und anderen Mitbringsel dieser Art ist strengstens verboten. Von Strandverkäufern werden Perlenketten angeboten, diese sind sehr schön anzusehen, jedoch ist das Ausführen dieser Schmuckstücke ausdrücklich verboten.Trinkwasser: Als Durstlöscher ist ausschließlich in Flaschen abgefülltes Wasser geeignet.[>Zu den Fotos<]