© arub 2010     |     Impressum home >> London LONDON             „London Calling“ – eine perfekte Mischung aus Geschichte, Kultur, vielfältigen Menschen und Modetrends – ohne sie mitmachen zu müssen. Von Wien aus starten täglich Billigflieger nach London. Die Flugzeit von etwa 2 Stunden ist kaum zu spüren. Flughafen: London Heathrow haben wir als sehr groß, aber auf Grund der Wegweiser dennoch als sehr übersichtlich empfunden. Vom Flughafen brachte uns die „Piccadilly-Line“ direkt ins Herz der Stadt. U Bahn/öffentliche Verkehrsmittel: Zuerst wirkte das doch sehr umfangreiche U-Bahnnetz abschreckend auf uns. Wenn man einen U-Bahnplan zur Hand hat findet man sich jedoch sehr schnell zurecht.  Es ist alles sehr gut beschrieben, und wenn der Orientierungssinn gar nicht mehr mitspielen will, kann man immer noch einen der freundlichen und hilfsbereiten Londoner fragen,  welcher Weg am schnellsten zum Ziel führt. Empfehlenswert ist es, bereits zuhause Tagestickets für die öffentlichen Verkehrsmittel zu kaufen (Infos über Reisebüro), das vereinfacht vieles bei der Ankunft. Man erreicht beinahe jede Sehenswürdigkeit mit der U-Bahn.  Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass man in einzelnen Fällen mit den Buslinien schneller ans Ziel kommt. Eine Fahrt mit einem Doppeldecker ist ein Erlebnis. Man kann die Stadt fahrend erkunden und gleichzeitig gönnt man seinen müden Füßen eine kleine Pause. Wichtig sind sämtliche Hinweise die bei den U-Bahnstationen ausgeschrieben sind. Manche Linien befinden sich im Bau oder sind am Wochenende nicht in Betrieb. Autofahren/Taxis: Selbst als leidenschaftliche Autofahrer und „öffentliche Verkehrsmittel – Verweigerer“ würden wir dennoch zu keiner Taxifahrt raten. Abgesehen von der Kostenfrage, sind die öffentlichen Verkehrsmittel nervenschonender und meist schneller als jedes „Cab“ . Auch das Auto nach London mitzubringen ist keine gute Idee. Das Straßennetz ist für ortsunkundige sehr verwirrend, die exorbitanten Parkhausgebühren reißen ein Loch in die Urlaubskasse und im Straßenverkehr endet die britische Höflichkeit. Hotel: Wir entschieden uns für ein Pauschalangebot eines großen Reiseanbieters. Inkludiert waren Flug und Nächtigung  mit Frühstück. Bewohnt haben wir bei unseren viertägigen Trip das „Express by Holiday Inn Old Street“. Wie der Name schon sagt ist dieses Hotel auf der Old Street zu finden, mit einem Fußweg von 5 Minuten zu der U-Bahnstation „Old Street“ – „Northern Line“ . Die „Liverpool Street Station“ erreicht man zu Fuß in etwa 20 Minuten. Der Check-In war sehr schnell und einfach, das Hotel macht somit dem Titel „Express“ alle Ehre. Wir konnten auch sofort unser Zimmer beziehen. Dieses war sehr einfach ausgestattet. Ein kleiner Schlafraum und ein noch kleineres Badezimmer. Da wir uns aber nur zum Schlafen im Zimmer aufgehalten haben, war es durchaus ausreichend. Wie in den meisten Hotels in London konnte das Fenster nicht ganz geöffnet werden, es war lediglich eine Kippstellung möglich. Nachts mussten wir das Fenster jedoch ohnehin schließen, da der Straßenlärm sehr störend war. Das Frühstück im Hotel haben wir nicht genutzt. Allgemeines: Anstatt das Frühstück in unserem Hotel zu nutzen, haben wir jeden Morgen einen Spaziergang zur  „Liverpool Street Station“ unternommen. Bei einem „Starbucks Coffee“ und auf einer Parkbank sitzend, haben wir den Tag gestartet. Um London „richtig“ zu erleben sollte man sich auf die Stadt und ihre Einwohner einlassen. Diese Metropole hat mehr zu bieten als den Buckingham Palace, Madame Tussauds und Big Ben. Ein Blick in Seitenstraßen, Wohnviertel und diverse Märkte lohnt sich alle mal. Das Stadtbild zeigt einen Kontrast aus Tradition und Moderne. Zwischen typischen Backsteingebäuden und modernen Glaspalästen leben Finanzbroker, Royals, Punks, Trendsetter und Künstler. Selten haben wir so tolerante und weltoffene Menschen erlebt. Wir haben die Londoner als offenherzig und vielfältig empfunden. Ganz im Gegensatz zu der weitläufigen Meinung über das britische Volk. Essen: Immer wieder ein heikles Thema wenn eine Reise zu den Angelsachsen geplant ist. Speziell das Frühstück auf den Britischen Inseln, stößt bei vielen Mitteleuropäern auf wenig Begeisterung. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, entweder man liebt das britische Essen oder man hasst es. Trotzdem werden einem bei einem Aufenthalt in London zahlreiche Alternativen zum typisch englischen Essen geboten. Nicht besonders gesund, jedoch preisgünstig und allerseits beliebt sind diverse Pizzastände und natürlich Mc Donalds sowie Burger King. Eine mal ganz andere Fastfood-Variante ist das *Pret a Manger*. Hier findet man Sandwiches aller Art, ausschließlich naturbelassene und frische Produkte. Die wahrlich beste Alternative zum „Fastfood – Pizza – Burger – Wahnsinn“. Dieser Laden findet sich an fast jeder Ecke in London und sollte unbedingt probiert werden. Obligatorisch ist natürlich ein Besuch in einem Pub. Gutes Essen, gutes Bier aber leider „No Smoking“. Was für den einen ein Segen ist, ist für den anderen ein Fluch. Das Rauchen ist in sämtlichen Lokalitäten und öffentlichen Gebäuden in London verboten. Selbst auf der Straße ist das Rauchen nicht überall erlaubt. Einkaufen: Auch als nicht besonders „shopping begeisterter“ Mensch, könnte man in dieser Stadt in einen Kaufrausch verfallen. Vor allem die „Oxford Street“ lädt zu einer ausgiebigen Shoppingtour ein. Die Geschäfte haben hier von Montag bis Sonntag geöffnet. Kleine, eher unscheinbare Geschäfte bergen wahre Schätze, die sogar bezahlbar sind. Sehenswürdigkeiten: Schon vor unserer Anreise haben wir uns eine Besichtigungstour zusammengestellt, da die Stadt in nur vier Tagen nicht zur Gänze erkundet werden kann. Unsere Priorität war eine stressfreie Stadtbesichtigung, abseits der Menschenmassen. Natürlich haben aber auch wir einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten besucht. Am Tag unserer Ankunft haben wir zu Fuß die Umgebung unseres Hotels erkundet. Es folgte der erste Spaziergang zur „Liverpool Street Station“. Nach einem vierstündigen Fußmarsch durch das Finanzviertel von London, haben wir den Abend ruhig ausklingen lassen. Gestartet haben wir unsere Besichtigungstour mit der „Tower Bridge“. Unser Spaziergang führte uns vorbei am „London Eye“ und weiter zu „Big Ben“. Natürlich haben wir, wenn auch nur kurz, „Trafalgar Square“ und „Piccadilly Circus“ besichtigt. Empfanden diese aber nicht als besonders sehenswert. Abschließend haben wir das berühmte Kaufhaus  „Harrods“  besucht. Da das Fotografieren hier strengstens verboten ist, folgt nun ein kläglicher Versuch dieses Fest der Sinne zu beschreiben. Vorab muss gesagt werden:  „Hier gibt es nichts, was es nicht gibt und vieles dass man gar nicht benötigt“. Im Erdgeschoß befindet sich die bekannte Lebensmittelabteilung. Exotische Früchte, Fleisch und Fisch jeglicher Art, englisches Teegebäck in allen Formen, Tees, kunstvolle Schokoladenkreationen  und einen „Candy Shop“ der einem Wunderland gleicht – Alice und Harry Potter hätten ihre Freude daran. Harrods bietet verteilt auf fünf Stockwerke, exquisite Lebensmittel, eine sehr große Parfümerie, Haushaltswaren sowie Chanel, Burberry, Valentino, Dolce & Gabbana und vieles, vieles mehr. Das im Jugendstil gehaltene Kaufhaus versprüht wahrhaft Klasse und Eleganz. Am dritten Tag unseres Städtetrips wollten wir die „Temple Church“ besichtigen. Das blieb uns aber leider verwehrt, da die Kirche geschlossen war und wir uns nicht im Vorhinein über die Öffnungszeiten erkundigt hatten. Vorbei am „Royal Court of Justice“ machten wir uns auf den Weg zum „Buckingham Palace“. Die berühmte Wachablöse wollten wir selbstverständlich nicht verpassen. Die Briten hängen sehr an ihren Traditionen und ihren Monarchen. Deshalb wird die tägliche Wachablöse beim Buckingham Palace dementsprechend zelebriert, nicht nur der Touristen wegen. Weiter ging es nach „SOHO“. Einem sehr speziellen Stadtteil Londons, der unbedingt besichtigt  werden sollte.   Den Abschluss dieses Tages machte „Madame Tussauds“. Unsere anfängliche Begeisterung und Vorfreude wurde schon beim Eingang getrübt. Es hatte sich außerhalb des Gebäudes bereits  eine etwas längere Schlage gebildet. Nach ungefähr 30 Minuten waren wir endlich beim Eingang  angelangt. Doch die Ernüchterung folgte umgehend. Netterweise war ein Schild beim Eingang angebracht, welches besagte dass das Ende der Warteschlange in etwa 60 Minuten erreicht wird. Da wir jedoch bereits 30 Minuten angestanden hatten und London, ohne die famosen Wachsfiguren gesehen zu haben, nicht verlassen wollten – hielten wir durch. Unsere Erwartungen waren groß und wurden leider nicht erfüllt. Horrende Preise, Gedränge, wenig spektakuläre Wachsfiguren und Fließband-Atmosphäre. Es gibt die Möglichkeit die Eintrittskarten für Madame Tussauds bereits zuhause zu kaufen. Genauere Informationen bekommt man über das Reisebüro. Diese Variante legen wir jeden Besucher ans Herz. An unserem letzten Tag haben wir das wohl berühmteste Wohnviertel Londons besucht –„ Notting Hill“. Bezaubernde Wohnhäuser, eingebettet in romantische englische Gärten und Vorstadt – Atmosphäre. Gefolgt von einem Mittagessen auf einer Parkbank im „Green Park“ und einem ausgiebigen Spaziergang durch den „Hyde Park“. Wir haben London im Juni 2010 besucht und hatten außerordentliches Glück mit dem Wetter. Die gesamte Zeit unseres Trips waren wir mit Sonnenschein und 28 Grad Celsius gesegnet. Daher war der Hyde Park übersäht von Picknickern und Sportbegeisterten. Angesichts der Größe des Parks hätten aber durchaus noch mehr Sonnenhungrige einen Platz für etwaige Freizeitaktivitäten gefunden. Zum Abschluss unserer Reise haben wir noch einige Britische Pfund in den Geschäften der Oxford Street hinterlassen. Fazit: London ist wahrlich eine Welt-Metropole. Diese Stadt lässt sich nicht mit wenigen Worten beschreiben. London ist eine Reise wert und vermittelt  durch Traditionsbewusstsein, Individualismus, Toleranz und Freundlichkeit ein einzigartiges Lebensgefühl. [>Zu den Fotos<]
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